Herzenswunsch erfüllt!

Mein Besuch liest mir vor.

Als sie von den Herzenswünschen nach mehr Kontakt und Miteinander der Kinder im Haus St. Martin erfahren hat, entschied sich die ehemalige Informatikerin, Magret Kroll-Hoernes, spontan einfach mal vorbei zu schauen.

 

Seither kommt sie regelmäßig, in der Regel einmal pro Woche und schaut, welches Kind sie gerade eine kleine Freude bereiten kann. 

Die Bilder zeigen Margret Kroll-Hoernes mit Emily (Alle Aufnahmen Haus St. Martin)

Das sagt Margret Kroll-Hoernes zu ihren Besuchen im Haus St. Martin:

 

"Ich hatte schon immer gerne mit Kindern zutun und war auch schon als Leselern-Helferin im Einsatz, deswegen lese ich gerne vor und zeige die schönen Bilder. Und wenn das Wetter es zulässt, ist es gut mit einem Kind nach draußen spazieren zu fahren oder sich im Garten aufzuhalten. Es sind ja die kleinen Dinge, die im Leben glücklich machen und kleine Reaktionen zeigen, dass es den Kindern guttut, wenn ich vorbei schaue. Das ist richtig ansteckend und ich komme so gerne hierher.

 

Jedes Kind ist anders. So spielte ich mit einer Kleinen eine Stunde lang mit ihrem Püppchen und als ich ging, da hat sie ihrem Püppchen ein Küsschen gegeben und die Puppe wolle auch mir ein Küsschen geben.

 

Ein anderes Mal trug ich eine Friedens-Holzkette mit bunten Perlen und das Kind war ganz fasziniert davon, insbesondere von der Farbe lila. Oder der Rami, der ist sehr lebendig, wir verständigen uns mit Klopfzeichen,

ich klopfe zweimal und er wieder holt es, es ist wie ein Gespräch."

 

Ihr Fazit: "Es braucht keine große Unternehmung, um mit den Kindern in Kontakt zu treten, sie freuen sich über jede Begegnung und jede Minute Zeit, es gibt so viele einfache Sachen, die man ganz spontan mit ihnen unternehmen kann und es muss nicht gleich ein Ausflug sein. Wenn man einmal hier war, bekommt man gleich ganz viele Ideen, was die Herzenswünsche der Kinder sind: ihnen einfach Zeit zu schenken und mit ihnen erzählen. Ein Mädchen ist gerade im Krankenhaus und kann leider nicht so oft Besuch bekommen, das würde ich auch mal übernehmen.“